Naturheilkunde - Symptome bei Google eingeben – Besser nicht!

Symptome bei Google eingeben – Besser nicht!

Der Naturheilkundler Klemens Roth praktiziert seit vier Jahrzehnten. Ein Gespräch über sinnloses Tablettenschlucken, den Fitness-Wahn und warum nicht im Internet nach Symptomen suchen sollte.

Immer mehr Menschen wünschen sich neben der klassischen Medizin eine sanfte naturheilkundliche Therapie. 60 Prozent aller Deutschen waren schon einmal beim einem der 35.000 Heilpraktiker. Einer der bekanntesten in Hamburg ist Klemens Roth, 70. Seit 40 Jahren praktiziert er schon an der Rothenbaumchaussee. Hier spricht er über sinnloses Tablettenschlucken, wann zu viel Sport schlecht sein kann, falsche Ideale und warum man sich – wirklich – genügend Auszeiten für Geist und Körper nehmen sollte.

ICON: Es gibt 7000 Apps zum Thema Gesundheit. Wie viele davon haben Sie?

Klemens Roth: Keine einzige. Ich halte gar nichts davon.

ICON: Nicht einmal eine Blutdruck-App?

Roth: Nein. Es bringt nichts, sich ständig in Zahlen zu vermessen. Wir sind keine Maschinen, die man mit einer Art Tacho überwachen sollte. Das verunsichert uns nur noch mehr.

ICON: Aber Daten sind Fakten.

Roth: Das mag wohl sein. Sicher sollte man ab und zu denBlutdruck messen. Aber der normale Mensch ist ein Laie und weiß die meisten Daten und Informationen nicht einzuordnen. Jeder Körper und jede Seele ist anders. 99 Prozent der Informationen, die sich Patienten aus dem Internet holen, sind in ihrem Fall falsch und verwirren mehr, als dass es ihnen nützt. Wenn Sie unsicher sind, gehen Sie zum Arzt – nicht ins Internet.

ICON: Unser Herz pumpt rund 9100 Liter am Tag. Innerhalb von ein paar Stunden ersetzt mein Körper Millionen Zellen, ohne dass ich es merke. Wie kann ich ihm dabei behilflich sein?

Roth: In dem Sie ihm Vertrauen schenken. Nicht rauchen! Wichtig: nicht jeden Tag Alkohol! Der Körper braucht mindestens zwei Tage, um sich zu reinigen.

ICON: Haben wir verlernt, auf unsere innere Stimme zu hören?

Roth: Ja. Wir glauben, durch Vorsorge und dauernde Check-ups auf der sicheren Seite zu sein, und kommen dadurch immer mehr in eine Mühle von Angst und Überwachung. Ich rate jedem: Hören Sie auf die Stimme in sich. Lassen Sie es zu, den eigenen Rhythmus zu finden. Und bitte nicht googlen.

ICON: Wie oft gehen Sie zum Check-up?

Roth: Alle fünf Jahre Darmspiegelung. Alle drei Jahre Urologe. Aber jeder muss für sich selber Risiko und Nutzen abwägen.

ICON: Was haben Sie heute schon Gutes für sich getan?

Roth: Ich bin 25 Minuten gelaufen. Ich habe meinen Körper damit einmal durchgepustet. Wer einmal am Tag in Schweiß gerät, lebt gesünder. Das mache ich seit 18 Jahren. Jeden Morgen.

ICON: Wie viel Sport ist gut?

Roth: Der Messbecher ist man selber. Was einem guttut, ist das Rezept. Nicht Rekorde und Schönheit. Der Puls sollte einmal am Tag auf 130 hochgehen.

ICON: Sport und Fitness ist das neue Maß. Rennen wir vor uns selbst davon?

Roth: Ja. Viele tun das. Und das ist falsch. Sicher ist zu wenig Bewegung schlecht. Zu viel aber auch. Im Alter noch 20 Kilometer jeden Tag zu laufen ist Quatsch. Nehmen Sie wahr, welche Signale Ihr Körper schickt. Akzeptieren Sie, dass wir nicht alle gleich sind. Setzen Sie sich nicht unter Druck, nur weil ein Nachbar oder Freund schneller oder länger läuft. Vieles ist die Folge von zu viel.

ICON: Was schlucken Sie selbst, um gesund zu bleiben?

Roth: Ich muss Sie enttäuschen: nichts. Ich ernähre mich gesund. Keine tote Nahrung, keine Dosen, nichts Zerkochtes. Viel Obst und Gemüse. Einmal pro Woche Fleisch, meistens Fisch. Mehr nicht.

ICON: Keine Vitamine oder Hormone?

Roth: Nein! Wenn jemand eine Erkrankung hat, dann ist es etwas anderes. Aber wer gesund ist und sich gesund ernährt braucht keine Zusätze.

ICON: Und wer etwa keinen Fisch isst?

Roth: Der sollte sein Blut untersuchen lassen. Überprüfen lassen, ob es einen Mangel gibt. Aber bitte nicht wahllos irgendetwas auf Verdacht schlucken. Bei einem Gesunden liegt der Nutzen dann nur bei der Pharmaindustrie.

ICON: Sie sind seit 40 Jahren Heilpraktiker – was hat sich verändert?

Roth: Wir haben uns verändert. Wir sind alle nervöser geworden durch unser modernes Leben. Wir überlassen nichts mehr dem Zufall. Aber es funktioniert nicht, weil Körper, Geist und Seele immer eins sind. Da können wir noch so sehr Fitness machen und uns gesund ernähren – wer sich selber auf seinem Weg verliert, schadet sich am Ende trotzdem.

ICON: Wie verliere ich mich nicht?

Roth: Nennen Sie es Langeweile oder Auszeit, aber lassen Sie zu, das Ihr Körper mit Ihrer Seele und Ihrem Geist in Einklang kommt. Dafür braucht er Zeit. Schenken Sie ihm und sich diese Ruhe, die Sie brauchen, um sich immer wieder selbst zu begegnen.

ICON: Mangelnde Auszeit ist also ein echter Krankmacher?

Roth: Ja. Ich habe immer mehr Patienten mit neurovegetativen Störungen. Menschen, die eigentlich gesund leben, aber die das Leben trotzdem krank gemacht hat. Der Grund: Sie jagen dauernd hinter etwas her.

ICON: Woran erkenne ich das?

Roth: Beantworten Sie die einfache Frage: Wer bin ich? Haben Sie darauf keine echte Antwort, dann stimmt etwas nicht.

ICON: Sind wir alle eine Art Briefträger, die versuchen, immer die richtigen Briefe in die richtigen Kästen zu stecken, ohne dabei Fehler zu machen?

Roth: Nein. Wir sind ja genau mit diesem Leben nicht zufrieden, obwohl uns die Evolutionsbiologie gelehrt hat, dass wir nicht darauf angelegt sind, dauernd glücklich zu sein, sondern zu überleben! Aber wir glauben heute, dass nur der große Erfolg uns glücklich machen kann. Diese Einstellung ist falsch. Suchen Sie nach Zufriedenheit! Nach innerer Ruhe.

ICON: Wie macht man das?

Roth: Ich war vor vielen Jahren in einer Stadt in Spanien. Dort gab es einen einzigen Psychiater. Warum nur einen? Weil die Menschen in die Kirche gingen und sich dort wieder in Einklang brachten. Uns fehlen diese Orte der Ruhe, der Besinnung. Es muss nicht die Kirche sein, aber jeder von uns braucht einen Platz, an dem er zu sich selbst findet. An dem er die drei großen Fragen für sich selbst beantwortet: Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin will ich? Wir können Herzklappen und Gelenke austauschen, aber nicht unsere Seelen. Wir können uns liften lassen, uns einen jüngeren Partner suchen, aber der Körper in dem wir wohnen bleibt derselbe.

ICON: Was können Sie, was die Schulmedizin nicht kann?

Roth: Erst einmal: Die Schulmedizin ist großartig! Unglaubliche Fortschritte sind in den letzten Jahren gemacht worden. Moderne Chirurgie, Entdeckungen biochemischer und pathophysiologischer Zusammenhänge, ganz neue Medikamente sind entwickelt worden. Niemand – auch ich als Naturheilkundler – will diese großartige Entwicklung missen. Aber der Drang zu einer natürlichen Lebensweise wird immer größer. Viele Patienten fliehen aus der Umklammerung einer machtvollen Industrie und inhumanen Tendenz der Medizin. Die apparative Entwicklung hat zwangsläufig zu einer zunehmenden Spezialisierung geführt, daraus resultiert die Gefahr, dass der Mensch nicht mehr als Ganzes, sondern nur noch in Teilen betrachtet wird.

ICON: Auch Ärzte kommen zu Ihnen und bitten um Hilfe. Warum?

Roth: Weil auch bei ihnen die apparative Diagnostik oft die Lösung aller Probleme sein soll und dennoch der Erfolg ausbleibt. Ich schaue auf das Zusammenspiel des ganzen Organismus. Ich gehe in Diagnose und Therapie von der psychosomatischen Einheit des Körpers aus. Frage mich: Was sagt das Äußere über das Innere aus? Wo ist das System gestört? Wo liegen Blockaden? Ich betrachte den Menschen: seinen Gang, seine Haltung, seine Haut, seine Augen, sein ganzes Erscheinungsbild. Die Naturheilkunde umfasst die Kenntnis und Anwendung all dessen, was als Beobachtungs- und Erfahrungsgut überliefert ist. Erst dann therapiere ich. Manuelle Therapie und Chiropraktik statt Schmerzmitteln bei Bewegungseinschränkungen. Manchmal sind antibiotische Maßnahmen unverzichtbar, aber wo es möglich ist, stattdessen Pflanzenheilkunde einsetzen. Das Leben ist ein Wunder, das System Mensch irre kompliziert! Sehen wir es auch als das an.

ICON: Haben wir die Achtung vor dem Wunder Mensch verloren?

Roth: Ja. Ich bitte meine Patienten oft, sich die Frage zu stellen: Warum bin ich hier gelandet? Aber als Heilpraktiker bin ich nur das Geländer, das Halt und Richtung geben kann auf einem gesünderen Weg. Die Schritte dorthin muss dann jeder für sich allein tun.

Quelle: http://goo.gl/O5jeV9

 

 

Boxspringbett - screenshot-www.bischoff-betten.de 2016-08-17 10-53-41

Darauf achten beim Boxspringbetten Kauf

Diese Fragen stellen sich viele Menschen, bevor Sie Sie auf die Suche nach einem Boxspringbett im Internet oder in lokalen Bettengeschäften gehen.

Fragen und Antworten zu Boxspringbetten

Es hat sie schon auf der Titanic gegeben, in First-Class-Hotels sind sie nicht wegzudenken und in Nordamerika, Großbritannien und Skandinavien haben sie eine hundertjährige Tradition: gemeint sind sind die großen Betten mit ihrem königlichen Aussehen, die Boxspringbetten! Auch in Deutschland haben sie mittlerweile ihren Siegeszug angetreten – besonders für junge Menschen sind sie aufgrund ihres Designs absolut „in“. Aber auch ältere Menschen möchten Boxspringbetten nicht mehr missen, wenn sie erst ihren hohen Komfort und ihre Liegefreundlichkeit kennen gelernt haben. Wer allerdings noch nie in einem Boxspringbett gelegen hat und auch nicht von Erfahrungen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis profitieren kann, ist zunächst einmal skeptisch. Grund: eine Unzahl von Fragen warten auf ihre Antwort, wenn es darum geht, sich erstmalig ein Boxspringbett anzuschaffen. Wir haben für Sie hier die 20 häufigsten Fragen sowie die Antworten zusammen getragen.

Wie ist der Aufbau eines Boxspringbettes?

Boxspringbetten sind durch einen dreiteiligen Aufbau gekennzeichnet. Die auf den Füßen ruhende unterste Schicht findet sich in einem gefederten Unterbett, das so genannte Boxspring  – eine Kombination aus Lattenrost und Matratze. Auf dem Unterbett liegt die eigentliche Matratze, auch Boxspringmatratze oder Obermatratze genannt. Zumeist kommen dabei Taschenfederkernmatratzen zum Einsatz, aber auch andere Matratzen wie normale Federkernmatratzen, Tonnentaschen-Federkernmatratzen oder auch Kaltschaummatratzen findet man je nach Ausführung vor. Die oberste Lage bildet dann die sogenannte Topper-Matratze, die zumeist bis zehn Zentimeter hoch ist.

Woher kommt die Bezeichnung „Boxspring“?

Die Begriffe „Box“ und „Spring“ leiten sich aus dem englischen ab (Boxspringbetten wurden zuerst in den USA entwickelt) und bedeuten im Deutschen so viel wie „Kasten“ und „Feder“. Diese beiden Begriffe bezeichnen die Konstruktion unterhalb der Matratze, die aus einem Holzrahmen besteht und der von mehreren übereinander angeordnete taillierte Bonellfedern oder Taschenfedern umgeben wird. Diese bilden den Federkern, der sich durch  Elastizität und Langlebigkeit auszeichnet.

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Verpackungsmüll Probleme: Im Urin schwimmt auch Plastik

Forscher untersuchten die Auswirkungen einer „Plastik-Fastenkur“

Forscher der Med-Uni Wien haben die Auswirkungen einer „Plastik-Fastenkur“ untersucht – das Ergebnis ist ernüchternd

Wien – Plastik ist überall. Das wissen wir spätestens seit dem Film „Plastic Planet“. Wer den Film nicht gesehen hat, dem reicht ein Blick in den Einkaufswagen: Salat, Gurken, Tomaten, Karotten, Paprika liegen fein gebettet in Kunststoffverpackungen und Plastiktassen. Käse, Wurst, Fleisch werden hygienisch gelagert in Kunststoffgehäusen. Das Joghurt wohnt in kleinen Bechern, das Mineralwasser prickelt aus PET-Flaschen. Geschätzte 80 Prozent der im Supermarkt angebotenen Lebensmittel kommen nicht mehr ohne Plastikverpackung aus. Rund 280 Millionen Tonnen Kunststoff werden jährlich weltweit produziert. Müll, der auch entsorgt werden will, etwa im großen Blau. Inzwischen schwimmt etwa sechs Mal mehr Plastik als Plankton im Meer. Motiviert durch den mehrfach ausgezeichneten Film des österreichischen Regisseurs Werner Boote hat eine fünfköpfige Familie aus der Steiermark im privaten Haushalt zwei Monate lang auf Kunststoffe verzichtet. UmweltmedizinerInnen der Med-Uni Wien haben sie bei ihrem Experiment begleitet. Das heißt konkret: Am Beginn der Plastikabstinenz und nach zwei Monaten wurden die Harnproben der einzelnen Familienmitglieder analysiert. Vermeidung bringt wenig für die Gesundheit Das zentrale Ergebnis der Humanbiomonitoring-Studie: Die „Plastik-Fastenkur“ bringt wenig bei der Vermeidung von Schadstoffbelastungen. Der Selbsttest begann Mitte November 2009. Alle Kunststoffprodukte des täglichen Lebens wurden – soweit es möglich war – durch entsprechende kunststofffreie Produkte ersetzt. Bis hin zu Zahnbürsten aus Holz mit Schweinehaarborsten. Zugleich wurde radikal darauf geachtet, Lebensmittel nur dann zu essen, wenn sie vorher nicht oder nur kaum mit Kunststoff in Berührung gekommen waren. Kunststoffe können eine Vielzahl an potenziell gesundheitsschädigenden Stoffe enthalten. Weichmacher, sogenannte Phthalate, aber auch Flammschutzmittel, Duft- oder Farbstoffe. „So können Phthalate bereits in sehr geringen Konzentrationen essenzielle biologische Prozesse wie Enzymaktivitäten oder das Hormonsystem beeinflussen“, sagt Hans-Peter Hutter vom Institut für Umwelthygiene der Med-Uni Wien. „Keine Chance, dieser Belastung zu entkommen“ Im Rahmen des Experiments wurden 14 gesundheitsrelevante Phthalat-Metabolite und Bisphenol A (BPA) im Morgenurin gemessen. Selbst wenn auf privater Ebene jede mögliche Berührung mit Kunststoffen vermieden wird, bleibt eine bestimmte innere Belastung bestehen, die Gesundheitseffekte sind eher gering, urteilen die Studienautoren. „Das Experiment und die Studie zeigen: Wir haben keine Chance, dieser Belastung zu entkommen“, resümiert Hutter. Demnach sei Kunststoff-Vermeidung vor allem ein Beitrag zum Ressourcen- und Umweltschutz. Was die Forscher noch betonen: „Teilweise ist die jeweilige gesundheitsschädliche Belastung durch das Einzelprodukt sehr gering. Das sei auch stets die Argumentation der einzelnen Unternehmen. Entscheidend ist jedoch die Summe der Belastungen durch die allgegenwärtigen Kunststoffe. Die ist heutzutage hoch.“ Neben Weichmachern zählen den Umweltmedizinern zufolge auch Industriechemikalien wie Polybromierte Diphenylether, Nonylphenol und Bisphenol A zu den problematischen Substanzen. (gueb, 13.7.2016) – derstandard.at/2000041024493/Verpackungsmuell-Im-Urin-schwimmt-Plastik

 

Quelle: derstandard.at

Videos zum Thema Bauchdeckenstraffung

Videos zum Thema Bauchdeckenstraffung

Eine Bauchdeckenstraffung oder Abdominoplastik bezeichnet die Entfernung überschüssiger Haut oder Gewebe und eventuell zusätzlich die Straffung der Bauchmuskulatur und somit die Straffung der Bauchdecke. Besonders nach Schwangerschaften oder Gewichtsabnahmen kann die Haut im Bauchbereich an Elastizität verlieren. Es entstehen unschöne Hautfalten oder sogar eine Fettschürze , die weder durch Diät noch Sport zu bekämpfen sind. Bei einer Bauchdeckenstraffung wird dieses erschlaffte Gewebe korrigiert und ein flacher Bauch ist das Resultat.

Wir haben hier einmal nützliche Videos zu diesem Thema zusammengestellt

 

Erfolgsaussichten

Die Bauchdeckenplastik ist für einen gut ausgebildeten Plastischen Chirurgen kein komplizierter Eingriff. Neben dem technischen Aspekt muss die Planung allerdings in Einklang mit einem guten ästhetischen Empfinden und den Gegebenheiten der individuellen Ausgangssituation gebracht werden. Hierfür ist Feingefühl und viel Erfahrung im chirurgischen Umgang mit Haut-, Fettgewebe und Muskulatur erforderlich. Aus unserer Sicht ist die Bauchdeckenstraffung ein sehr dankbarer Eingriff mit einer exzellenten Patientenzufriedenheit. Dank moderner Operationstechniken kann die Operation sicher und mit kurzen Ausfallzeiten durchgeführt werden.

Bio Lebensmittel sind voll im Trend

Mehr junge Leute kaufen Bio-Lebensmittel

Berlin – Bio-Lebensmittel werden bei jungen Leuten laut einer Umfrage zusehends beliebter. Inzwischen kaufen 23 Prozent der unter 30-Jährigen häufig Produkte aus ökologischem Anbau, wie eine am Montag vorgelegte Studie im Auftrag des Bundesverbraucherministeriums ergab. Das sind neun Prozentpunkte mehr als bei einer Befragung im vergangenen Jahr.

Bei älteren Menschen gab es dagegen einen Rückgang. Unter Verbrauchern zwischen 50 und 59 Jahren greifen 19 Prozent oft oder ausschließlich zu Bio-Waren nach zuvor 26 Prozent. Insgesamt stagniert der Bio-Konsum aber auf recht hohem Niveau: Zumindest gelegentlich zu Ökowaren greifen nunmehr 74 Prozent (Vorjahr: 76 Prozent).

Wichtigster Grund für Bio-Käufe ist erstmals die regionale Herkunft von Produkten vor artgerechter Tierhaltung und möglichst wenig Schadstoffen. Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) sagte: „Es muss das Ziel sein, möglichst viele Bio-Produkte regional zu erzeugen und damit auch weite Transportwege zu vermeiden.“ Neben Nachhaltigkeit spiele die Stärkung der ländlichen Regionen eine wichtige Rolle.

Am häufigsten aus ökologischem Anbau gekauft werden der Umfrage zufolge nun Obst und Gemüse, gefolgt von Eiern und Kartoffeln. Bei Fleisch und Wurstwaren zeigt die Bio-Tendenz nach unten – dazu greift knapp ein Drittel (32 Prozent) der Kunden, ein Minus von 6 Punkten. Gekauft werden Öko-Lebensmittel am häufigsten in normalen Supermärkten, die 82 Prozent der Befragten nannten. Eine starke Marktposition haben auch Discounter mit 64 Prozent. Bio-Supermärkte legten im Vorjahresvergleich um 4 Punkte auf 40 Prozent zu. Befragt wurden im Mai 1002 Bundesbürger ab 14 Jahren.

Einen höheren Preis für Produkte aus der Region würden demnach drei Viertel der Verbraucher zahlen. Dass Bio-Produkte weniger von Lebensmittelskandalen betroffen sind, glauben 60 Prozent der Befragten nicht. (dpa)

Quelle: Rundschau-online.de

Fragen zur Faltenbehandlung mit Botox

Die Ursache von Faltenbildungen

Spätestens dann, wenn man in das dritte Lebensjahrzehnt eintritt, beginnt der Alterungsprozess eines Menschen. Damit ist auch eine Faltenbildung verbunden. Mit zunehmenden Lebensjahren wird die Haut trockener und kann nicht mehr so viel Flüssigkeit speichern wie in der Kindheit und in der Jugend. Dadurch verliert die Haut an Spannkraft und Elastizität und es bilden sich die ersten Falten. Dieser Prozess – man spricht hierbei von einer intrinsische Hautalterung – ist genetisch bedingt und verläuft daher in unterschiedlicher Geschwindigkeit. Aber auch äußerlich Einflüsse können zu einem Alterungsprozess und damit zu einer Faltenbildung beitragen (extrinsische Hautalterung). Beispiele hierfür finden sich in allzu häufigem Besuch von Sonnenbanken sowie in zu häufigem Aufenthalt in der Sonne. Auch Rauchen, übermäßiger Alkoholgenuss und Stress begünstigen eine Faltenbildung.

Wie kann man Falten bekämpfen?

Welche Frau – und natürlich auch welcher Mann – hat nicht schon nach Möglichkeiten gesucht, Falten durch angebliche kosmetische Wundermittel wie zum Beispiel Anti-Falten-Cremes zu bekämpfen? Nur dürfte sich der Erfolg damit nicht eingestellt haben, denn bis heute sind die Hersteller solcher Cremes den Beweis schuldig geblieben, dass ihre Produkte auch wirklich die Falten verschwinden lassen oder zumindest deutlich reduzieren. Gilt es nunmehr mit Falten zu leben? Nein, niemand braucht auf ein fast faltenfreies Aussehen zu verzichten, denn die ästhetische Chirurgie erreicht durch Wirkstoffe wie Hyaluronsäure oder Botulinumtoxin, dass man sich in einer Haut ohne Falten sprichwörtlich wohl fühlt. Dieser Wirkstoff dürfte den meisten unter der Bezeichnung Botox bekannt sein.

Worum handelt es sich bei Botulinumtoxin (Botox)?

Botulinumtoxin ist ein Neurotoxin in Form eines natürlichen Eiweißstoffes, der von bestimmten Bakterien hergestellt wird. Dabei handelt es sich um biosynthetisch hergestelltes Pflanzengift, das es bei richtiger Dosierung vermag, die feinen Nerven der Gesichtsmimik zu lähmen. Mit anderen Worten: Botox blockiert bestimmte Nervenimpulse, die Muskeln sind somit in ihrer natürlichen Funktion für eine bestimmte Zeit beraubt.

Dabei ist Botox keine Errungenschaft der ästhetische-kosmetischen Chirurgie, vielmehr wird es seit den 1980er-Jahren auch zu medizinischen Zwecken eingesetzt und dieses vorwiegend zur Behandlung neurologischer Bewegungsstörungen (Dystonie). In der ästhetischen Chirurgie wird es seit 1992 zur Glättung von Falten eingesetzt, nachdem die kanadischen Ärzte Jean und Alastair Carruthers nachweisen konnten, dass Botox Falten glätten kann. In Deutschland erhielt Botox im Jahr 2002 die offizielle Zulassung zu kosmetischen Zwecken.

Gegen welche Falten wird Botox eingesetzt?

Bereiche für eine Botox Faltenbehandlung

Bereiche für eine Botox Faltenbehandlung

Wie erfolgt eine Behandlung mit Botox?

Wie bereits geschildert, hemmt Botox für eine bestimmte Zeit die Erregungsübertragung zwischen der Nervenzelle und dem Muskel. Dadurch kann der Muskel nicht mehr das Signal zur Anspannung empfangen. Infolge dessen kommt es zu einer langfristigen Entspannung des “gebotoxten Muskels” und damit zu einer deutlichen Faltenglättung. Um allerdings die gewünschte Wirkung zu erreichen, muss Botox gezielt unter die Haut in die Nähe des gewünschten Nervs gespritzt werden, damit es so zu den jeweiligen Innervationsgebieten der feinen Gesichtsmuskeln gelangen kann. Hierzu bedarf es einer chirurgischen Feinarbeit. Somit sollte man sich nur einer Klinik bzw. Praxis anvertrauen, die über eine lange Erfahrung auf diesem Gebiet verfügt. Eine solche findet sich in unserem Aesthetic Clinic MedCentrum Berlin. Durchgeführt werden dabei die Botoxbehandlungen von Dr. med. Henning Becker, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie und seinem Team. Dr. med. Becker ist Chefarzt und Gesellschafter der Aesthetic Centrum Privatklinik Hannover und Gründer und Leiter des Aesthetic Clinic MedCentrum Berlin. In seiner Praxis am Kurfürstendamm in Berlin bietet er das gesamte Behandlungsspektrum der ästhetischen und plastischen Chirurgie an, so auch Faltenbekämpfung durch Botulinumtoxin (Botox). Hier kommt seinen Patienten entgegen, dass er über eine lange Erfahrung auf diesem Gebiet verfügt und auf minimalinvasive und schonende Eingriffe spezialisiert ist. So werden durch seine Botox-Behandlungen nicht nur die bereits vorhandenen Falten gemildert sondern auch die Entstehung von neuen Falten gestoppt.

Quellen: 

http://www.allergan.com/home 

https://de.wikipedia.org/wiki/Botulinumtoxin 

http://www.bild.de/themen/specials/botox/botox-kosten-und-wirkung-des-nervengiftes-02-42423350.bild.html

https://www.dgbt.de/patienteninformation/haeufige-fragen-zu-botox/

http://www.focus.de/gesundheit/videos/mit-botox-geht-die-sympathie-verloren-verarmte-mimik-durch-faltenglaettung_id_2553810.html 

 

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Der original Dermaroller zum Medical Micro Needling

 

Was ist der Dermaroller und was versteht man unter Mikroneedling

Die Dermaroller-Therapie (Medical Micro Needling) ist eines der erfolgreichsten minimal invasiven Behandlungskonzepte zur Verbesserung des Hautbildes, ganz besonders bei Narben aller Art.
Die Methode des Micro-Needlings ist seit einigen Jahren als ein schonendes und sicheres Verfahren zur Hautstraffung, Verbesserung des Hautbildes und in der Narbentherapie etabliert. Sie hat durch den Begriff Collagen-Induktions-Therapie (CIT) oder Perkutane-Collagen-Therapie (PCI) Eingang in die medizinische Literatur gefunden.
Die Collagen-Induktions-Therapie hat sich als eine quasi nebenwirkungsfreie Behandlungsform zur Verbesserung der Hautstruktur erwiesen.

 

Der Begriff Mikroneedling bezeichnet die kurzzeitige Punktierung der Haut mit winzigen Mikronadeln. Die hierbei entstehenden Mikroporen schließen sich innerhalb weniger Minuten wieder.

Das klinische Verfahren des Mikroneedling nennt man Collagen-Induktions-Therapie (CIT).

Bei welchen Hautproblemen hilft der Dermaroller?

Der medizinische Dermaroller zeigt Erfolge bei der Behandlung von Aknenarben, Verletzungsnarben und Schwangerschaftsstreifen. Durch die Anwendung werden Falten und Narben aufgefüllt und die schlechte Blutversorgung von Narben wesentlich verbessert; sie verlieren ihre blasse Farbe. Die Haut strafft und glättet sich nachweislich. Pigmentstörungen wie Altersflecken oder Melasma (Hyperpigmentierung) werden sichtlich reduziert.

Der Home-Care-Dermaroller ist für die Behandlung von Narben ungeeignet. Er wirkt stimulierend auf die Zellteilung der Epidermis. Die Beauty Mouse kommt bei der Behandlung von Cellulite zum Einsatz.

Wie läuft die Behandlung mit dem Dermaroller ab?

Medizinische Dermaroller sind für den Hausgebrauch ungeeignet – die Behandlung darf nur ein geschulter Mediziner ausführen. Nach einer leichten lokalen Betäubung (in Cremeform) der zu behandelnden Hautstellen wird der Dermaroller mit minimalem Druck mehrmals längs, quer und diagonal über die Haut gerollt. Auf diese Weise erhält die Haut pro Quadratzentimeter etwa 250 Mikroeinstiche. Nach der insgesamt etwa 30 Minuten dauernden Behandlung ist die Haut lediglich leicht gerötet. Diese Rötung ist nach spätestens einem Tag vollständig abgeklungen. Ausfallzeiten gibt es keine.

Bei der Anwendung des Home-Care-Dermarollers wird die oberste Hautschicht mit extrem kurzen Mikronadeln kaum spürbar perforiert. Die Anwendung von Home-Care-Dermaroller und Beauty Mouse ist schmerzfrei, da es in der obersten Hautschicht (Epidermis) keine Nervenzellen gibt. Genau wie beim medizinischen Gerät gleitet der Anwender mit leichtem Druck längs, quer und diagonal über die Haut.

Was bewirkt der Dermaroller unter der Haut?

Die winzigen Mikronadeln des medizinischen Dermarollers erzeugen in der Haut eine minimale Perforierung. Die Haut registriert die Punktion als Verletzung. Dadurch wird die Reparaturfunktion der Haut ausgelöst, obwohl die Punktierung durch den Dermaroller keine echte Verletzung darstellt, sondern eher einen Hautreiz. Insofern reagiert die Haut nicht mit der Bildung von Narbengewebe, wie dies etwa bei einer Injektionsnadel der Fall wäre, sondern produziert Wachstumsstoffe. Durch die Behandlung mit dem medizinischen Dermaroller bildet die Haut beispielsweise Kollagenfasern vom Typ III (wirken festigend) sowie Elastinfasern (verleihen der Haut Elastizität) und neue Kapillargefäße, die die Durchblutung besonders in altem Narbengewebe fördern. Narben und Falten werden von unten nach oben aufgefüllt und geglättet. Die Vorteile gegenüber so genannten hautabtragenden (ablativen) Behandlungsmethoden liegen auf der Hand: Statt wie bei Laser, Dermabrasion oder Peeling Haut abzutragen, die Haut also dünner zu machen und damit ihre Schutzfunktion zu schwächen, stimuliert die Behandlung mit dem Dermaroller den Aufbau neuer Gewebsschichten. Abgesehen von der erwähnten Rötung der Haut sind keine Nebenwirkungen bekannt und die Behandlung kann uneingeschränkt wiederholt werden.

Bei der Behandlung mit den extrem kurzen Mikronadeln des Home-Care-Dermarollers sowie der Beauty Mouse wird kein neues Kollagen gebildet, wie dies beim medizinischen Dermaroller der Fall ist. Allerdings lösen die winzigen Mikronadeln Schuppenablagerungen und Verstopfungen auf der obersten Schicht der Epidermis und die Porengröße reduziert sich merklich. Das Verfahren kurbelt die Zellproduktion an, das Hautbild wird transparenter und verjüngt sich.

Wie schnell sind erste Behandlungserfolge sichtbar?

Schon nach einer Behandlung mit dem medizinischen Dermaroller kann eine Verbesserung des Hautbildes erkennbar sein– Falten und Narben zeigen sich deutlich weniger ausgeprägt. Nach zwei bis vier Behandlungen, die idealerweise im Abstand von sechs bis acht Wochen erfolgen sollten, verbessern sich z.B. Aknenarben bis zu 70 Prozent. Bis heute haben Mediziner den Dermarolle® weltweit an mehr als 250.000 Patienten angewendet und Aknenarben, Pigmentstörungen, Brandnarben sowie Falten und durch die Sonne gealterte Haut erfolgreich behandelt.

Bei regelmäßiger Verwendung des für die Heimanwendung entwickelten Home-Care-Dermarollers oder der Beauty Mouse – der Hersteller empfiehlt zwei bis drei Behandlungen pro Woche – kann eine deutliche Verbesserung des Hautbildes erreicht werden.

Nicht immer direkt operieren!

Nicht immer gleich operieren!

Wer ständig lange sitzt, seinen Körper einseitig belastet, sich zu wenig oder falsch bewegt, hat ein erhöhtes Risiko für einen Bandscheibenvorfall. Auch die natürliche Abnutzung mit dem Alter kann diesen fördern. Die Schmerzen beim Bandscheibenvorfall unterscheiden sich von Rückenschmerzen, die etwa auf Verspannungen beruhen.

Meist kommt es zum Beispiel beim Heben von Getränkekisten zum akuten Bandscheibenvorfall, sagt Reinhard Schneiderhan, Präsident der Deutschen Wirbelsäulenliga und Orthopäde in München.

Die Bandscheiben, die eine Art Puffer zwischen den Wirbelkörpern sind, haben einen Faserring, der die Bandscheibe in ihrer Position hält, sowie einen Gallertkern. Etwa durch das Heben einer Getränkekiste kann der unter Umständen schon vorgeschädigte Faserring reißen, der Gallertkern tritt aus. Der drückt dann auf die Nerven im Wirbelkanal – das schmerzt und kann weitere Beschwerden mit sich bringen.

Starke, stechende Schmerzen im Rücken können auf einen Bandscheibenvorfall deuten. Wenn Arme oder Beine kribbeln oder sich taub anfühlen, kann das ebenfalls ein Warnsignal sein, sagt Schneiderhan. Gleiches gilt für Lähmungserscheinungen. In solchen Fällen sollte man innerhalb von zwei bis drei Tagen zum Arzt gehen, rät Schneiderhan.

Es gibt auch Bandscheibenvorfälle, die etwa per Magnetresonanztomografie sichtbar sind, dem Betroffenen aber keine Schmerzen bereiten, sagt Bernd Kladny, stellvertretender Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU).

Wann ist der Vorfall ein Notfall?

Außerdem gibt es Notfälle: „Wenn Betroffene unkontrolliert Urin verlieren oder Stuhl nicht mehr halten können, muss innerhalb von sechs Stunden operiert werden“, sagt Kladny. Auch bei erheblichen Lähmungserscheinungen, die mit einem erhöhten Sturzrisiko einhergehen, sei eine OP ratsam.

„Alle anderen Fälle kann man konservativ behandeln“, sagt Kladny. Das bedeutet für Patienten in der Regel, entzündungshemmende Medikamente und Schmerzmittel einzunehmen oder Spritzen und Infusionen zu bekommen. Außerdem sollen sie sich schonen, aber sich auch mit Hilfe der Physiotherapie wieder an normale Alltagsbewegungen gewöhnen und mehr Stabilität im Rumpfbereich aufbauen.

In vielen Fällen bessert sich ein Bandscheibenvorfall mit der konservativen Behandlung. Denn Schwellung und Entzündung schrumpfen mit der Zeit, so dass der Druck auf die Nerven geringer wird. Das klappt aber nicht immer.

„Bei der Frage, wie lange konservativ behandelt wird, sollte man den Patienten einbeziehen“, sagt Kladny. Wer etwa schnell wieder arbeiten muss, bei dem könne man es unter Umständen 14 Tage intensiv mit der konservativen Methode versuchen und ihm dann die Entscheidung für oder gegen eine OP überlassen. In anderen Fällen könne sich die konservative Behandlung auch durchaus wenige Monate hinziehen – etwa, wenn jemand große Angst vor der Operation hat oder erhöhte Operationsrisiken bestehen, erklärt Kladny.

Schneiderhan nennt als „kritische Größe“ eine Dauer von sechs Wochen. Dann müssten Fragen gestellt werden wie:

  • Kann sich der Betroffene wieder normal bewegen?
  • Hat er noch Schmerzen?
  • Kann er durchschlafen?

Schneiderhan erklärt die verschiedenen OP-Möglichkeiten: Es gibt etwa minimalinvasive Verfahren. Dabei werden entweder entzündungshemmende und abschwellende Mittel über einen Wirbelsäulen-Katheder direkt in die betroffene Stelle eingespritzt, oder mit einem Laser wird überschüssiges Gewebe geschrumpft. Bei dem operativen Eingriff arbeitet sich ein Neurochirurg entweder direkt an das Bandscheibengewebe heran und entfernt es, oder die OP wird über eine Art Hohlrohr vorgenommen.

Zweite Meinung einholen

In jedem Fall sollten Patienten bei der Entscheidung für oder gegen eine OP eine zweite Meinung einholen. „Man sollte weder in Hektik entscheiden, noch sich überreden lassen“, sagt Schneiderhan. Kladny sagt, niemand müsse Panik vor einer OP haben, man solle den Eingriff aber auch nicht verharmlosen. Jede Narkose bringe Risiken mit sich, und bei jedem Schnitt besteht die Gefahr von Komplikationen. Experten kritisieren, dass beim Bandscheibenvorfall in Deutschland zu oft operiert wird.

Rosita Bräuer hat mehrere Operationen hinter sich: Laser, Versteifung von Wirbelkörpern, Entfernung von Schrauben und Gestellen. Hinzu kommen Aufenthalte in der Reha, Schmerz- und Physiotherapie. Mit der Behandlung des Bandscheibenvorfalls ist es nicht getan: „Viele wollen es nicht wahrhaben, aber Schmerzen machen auch psychisch mürbe.“

Was ihr geholfen hat, war der Austausch mit anderen Betroffenen. Deshalb hat sie vor 13 Jahren die Selbsthilfegruppe für Wirbelsäulenerkrankungen in Bautzen gegründet. Neben den persönlichen Treffen bekommt Bräuer Anrufe von Betroffenen aus ganz Deutschland – es gibt nicht viele Selbsthilfegruppen für Menschen mit Bandscheibenvorfall. Bräuer empfiehlt, sich im Zweifel an einen Psychotherapeuten zu wenden.

Mit Sport vorbeugen

Man kann Bandscheibenvorfällen vorbeugen, sagt Michael Preibsch vom Deutschen Verband für Physiotherapie. Häufig gibt es lange vorher muskuläre Probleme. Muskelgruppen sind entweder zu kräftig und schlechter dehnbar wie beispielsweise die Hüftbeugemuskulatur. Andere Muskeln wie zum Beispiel die Bauchmuskeln sind eher zu schwach und stabilisieren den Rücken nicht ausreichend. Mit gezieltem Training lässt sich das beheben. Einige Bauchmuskelübungen wie Sit-ups trainieren vor allem den Hüftbeuger – sie verstärken das Ungleichgewicht eher. „Deshalb ist gerade am Anfang eines vorbeugenden Trainings eine Anleitung wichtig“, sagt Preibsch.

Fehlbelastungen wie ständiges Sitzen sollte man möglichst meiden. Darunter fallen laut Preibsch auch Alltagsgewohnheiten wie den Telefonhörer bei der Arbeit zwischen Ohr und Schulter zu klemmen oder wegen einer falschen Brille den Kopf ständig in Richtung Monitor vorzuschieben.

Grundsätzlich ist Bewegung wichtig, um einem Bandscheibenvorfall vorzubeugen. „Es trifft oft Leute, die normalerweise nicht viel machen und dann ein Haus renovieren“, sagt Preibsch. Er empfiehlt Sportarten wie Joggen, Walken, Ski-Langlauf und Radfahren. Eine Alternative kann Yoga sein.

Quelle: spiegel.de

Die Arteo- Klinik Düsseldorf eröffnet Fachabteilung für Haarchirurgie in Düsseldorf

Fachabteilung für Haarchirurgie in Düsseldorf

 

Die  Arteo- Klinik Düsseldorf eröffnet Fachabteilung für Haarchirurgie in Düsseldorf

Düsseldorf- Die renommierte Arteo- Klinik hat sein Leistungs- Spektrum im Bereich der Plastisch – Ästhetischen Chirurgie um den besonderen Bereich der Haartransplantation erweitert.

Die seit 2008 bestehende Arteo- Klinik verfügt als Privatklinik über 7 Betten und 1 OP- Saal, der nun gezielt um einen zusätzlichen Eingriffsraum erweitert wurde. Hier bieten von nun an ein erfahrenes Team von spezialisierten Haar- Transplanteuren und Haarchirurgen ihre Dienste auf medizinisch hohem Niveau Patienten mit Haarverlust an.

Mit der Tätigung einer hohen Investition zum Ausbau der Klinik möchte die Klinikführung auf diese Weise der stark wachsenden Nachfrage im Bereich der Haarverpflanzung Rechnung tragen.

 

Zum Repertoire des Transplantations- Teams gehören alle modernen Methoden der Haarverpflanzung wie zum Beispiel die als Einzelhaarverpflanzung bekannte FUE(Follicular Unit Extraction) Methode bis zum sogenannten Haar-Streifen Verfahren, besser auch bekannt unter der FUT(Follicular Unit Tansplantation)– Technik. Darüber hinaus werden auch nicht invasive, das Haarwachstum fördernde Behandlungen wie zum Beispiel das PRP angeboten. Hierbei werden dem Patienten mit Wachstumsfaktoren und Blutplättchen angereichertes Eigenblut wieder in die Kopfhaut eingespritzt.

Dr.med. M. Akbas, Direktor der Klinik begründet die stark wachsende Nachfrage so:

,,In den vergangenen Jahren hat sich das Körperbewusstsein bei den vornehmlich mit Haarausfall betroffenen Männern enorm verändert. Es ist heute kein Tabu mehr sich auch als Mann einer ästhetischen Behandlung zu unterziehen um durch dichteres Haar attraktiver zu wirken. Viele versprechen sich dadurch auch bessere Chancen in der Berufskarriere und Partnerwahl. Vor diesem Hintergrund war die Erweiterung der Klinik unumgänglich, da die vorher genutzten Kapazitäten in den Praxisräumen nicht mehr ausreichten- wir platzen förmlich aus allen Nähten. Im Zentrum der Haarverpflanzung soll weiterhin wie auch in den anderen ästhetischen Fachbereichen ein sehr hoher Qualitätsstandard stehen.Qualität hat sich schon immer und überall durchgesetzt, und darauf bauen wir“.

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Mr. & Mrs. Right erkennen

So erkennen Sie Mister oder Misses Right!

Sie sind auf der Suche nach einem Partner oder haben schon jemanden gefunden, von dem Sie sich nicht sicher sind, ob es langfristig klappt? Dann sollten Sie einige Punkte beachten, bevor Sie sich für ihn oder sie entscheiden.

  • Verkupplungs-Partys und Online-Partnerbörsen sind selten der richtige Weg, um den Partner fürs Leben kennenzulernen.
  • Eine Prioritätenliste hilft, Mister Right oder die Traumfrau zu identifizieren.
  • Auch der beste Freund oder die zickige Nachbarin können die große Liebe sein.

Singles bekommen unfreiwillig jede Menge Ratschläge, wie sie den idealen Partner finden. Vom „Wünsche ans Universum“ zu schicken über Verkupplungs-Partys bis zur Online-Partnerbörse ist alles dabei.

Die eigenen Erwartungen überprüfen

Eine 58-jährige Frau bekam die Nachricht von ihrer Online-Partnerschafts-Plattform, sie möge sich doch bitte bei der Altersangabe des gesuchten Partners auf 67 und darüber beschränken, ansonsten wäre eine Vermittlung schwierig. Das trägt natürlich ganz und gar nicht dazu bei, sein Selbstwertgefühl zu behalten, geschweige denn zu stärken.

Heißt das nun, Sie sollen Ihre Erwartungen der Realität anpassen? Nein, das heißt es nicht zwangsläufig. Aber Sie könnten erkennen, dass Sie andere Wege wählen sollten, um den Traumpartner kennenzulernen.

Die Vorstellungen mit der Realität synchronisieren

Mein Tipp: Schreiben Sie die Kriterien auf, die für Sie wichtig sind, vom Äußeren bis hin zu den Werten. Dann schweifen Sie in Gedanken durch Ihren Freundeskreis, insbesondere zu den Paaren und überlegen, wer das alles erfüllen würde.

Und es geht mir um Himmelswillen auf keinen Fall darum, der Freundin den Mann auszuspannen oder umgekehrt, sondern es geht darum, die Erwartungen mit der Realität zu synchronisieren.

Danach schauen Sie noch einmal auf Ihre Auswahl und stellen möglicherweise fest, dass Ihr Anspruch sehr hoch ist. Auch dann sollten Sie nicht verzagen, sondern Ihre Aktivitäten der Partnersuche intensivieren und erweitern.

Vielleicht stellen Sie aber auch fest, dass Ihre Hürde sehr hoch ist und Sie streichen aus Ihrer Liste die nicht so ganz wichtigen Punkte heraus. Dann machen Sie einen Spaziergang durch die Fußgängerzone in Ihrer Stadt und beobachten, wie Paare miteinander umgehen. Hält der Mann der Frau die Türe auf, gehen Sie Hand in Hand oder lächeln Sie sich zu? Rennt einer voraus oder ist sichtlich genervt?

Dann nehmen Sie noch einmal Ihre Liste zur Hand und entscheiden nun, welche Eigenschaften oder Werte Ihnen so wichtig sind, dass Sie sie keinesfalls in Zweifel ziehen und für Sie die Grundvoraussetzungen einer funktionierenden Paarbeziehung darstellen.

So, nun können Sie auf die Suche gehen:

  1. Bitte verabreden Sie sich nicht zum Essen oder Kaffeetrinken. Denn die Zeit zieht sich endlos, wenn man jemandem gegenüber sitzt, den das Herz gleich abgelehnt hat.
  2. Planen Sie für das erste Date eine Aktivität wie Radfahren, einen Besuch im Kabarett oder ähnliches, damit Sie in jedem Fall noch einen Gesprächsstoff haben, wenn die Chemie nicht stimmt.
  3. Versuchen Sie nicht, in jedem Partner sofort den Mann/die Frau fürs Leben zu sehen.
  4. Beobachten Sie den neuen Partner in einer Stresssituation, z.B. beim Autofahren und Sie können ziemlich schnell erkennen, ob er/sie konflikt- und stressresistent ist.

Und wichtig zu wissen: So manches Mal ist aus dem besten Freund der Mann fürs Leben oder die zickige Frau zur Traumpartnerin geworden.

Zur Person:

Sigrid Sonnenholzer führt gemeinsam mit ihrem Mann seit 20 Jahren eineBeratungspraxis in Ottobrunn/München. Sie ist der Überzeugung, dass jede Beziehung zu retten ist, sofern beide Partner das wollen. Die Philosophie ihrer Beratung: Nicht, welche Unterschiede trennen uns, sondern welche Gemeinsamkeiten verbinden uns? Sonnenholzer ist Autorin verschiedenerBücher und CDs, vor kurzem kamen das Buch “Leben, Liebe, Glück…“ und die Audio CD „Yes, we can“ auf den Markt.

Wenn Sie bereits einen Menschen an ihrer Seite haben, aber es häufig zu Streit kommt, scheuen Sie sich nicht, sich einer Professionellen Paartherapie zu unterziehen.

Quelle: Focus.de